Eingewöhnung der Kinder unter 3 Jahre

 

Bei der Aufnahme von 2-jährigen ist eine besondere Eingewöhnung notwendig, da noch eine stärkere Bindung zu den Eltern besteht. Aus diesem Grund erfolgt jede Eingewöhnung individuell.

Die Kinder kommen vormittags gemeinsam mit ihren Eltern in die Einrichtung, wobei ein Elternteil beim ersten Mal auf jeden Fall die ganze Zeit anwesend ist.

Hat das Kind guten Kontakt zur Erzieherin aufgebaut, kann der begleitende Elternteil den Gruppenraum nach Verabschiedung des Kindes für einige Minuten verlassen.

Die Reaktionen des Kindes sind der Maßstab für die Fortsetzung oder das Ende des Trennungsversuches.

Es ist wichtig, dass die Eingewöhnung elternbegleitet stattfindet. Jedes neu aufgenommene Kind bekommt während dieser Zeit „seine“ ganz persönliche Bezugserzieherin zugewiesen, die seine vorrangige Ansprechpartnerin und Kontaktperson ist. Eine langsame Trennung von den Eltern wird in dieser Phase eingeübt.

Die Erzieherin übernimmt die Versorgung des Kindes (Wickeln, gemeinsamer Toilettengang).

Zum Ende der Eingewöhnungsphase bleibt der Elternteil nicht mehr in der Einrichtung, jedoch jederzeit erreichbar.

Diese Zeit dient auch zur Gewinnung von gegenseitigem Vertrauen und zum Verständnis zwischen Bezugsperson, Kindern und Eltern.

Durch kurze Gespräche erfährt die Erzieherin mehr über die Gewohnheiten und Verhaltensweisen des Kindes.

Die Eingewöhnungsphase ist abgeschlossen, wenn das Kind, trotz des Schmerzes über den Abschied des Elternteils sich vom Erzieher trösten lässt und sich danach dem Spiel zuwendet.